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Menschen sind verschieden. Das hat Konsequenzen für jedes Team.

Ist über die Erfahrungen miteinander ein Potenzial herangewachsen, diese Unterschiede strategisch zu nutzen oder hat sich eher eine Kultur von Abgrenzung und gegeneinander Arbeiten entwickelt? Oder beides?

Jedes Team braucht seinen Wachstumsprozess, braucht seine individuellen Konflikte, um sich zu formen und seine eigene Identität zu entwickeln. Konstruktive Auseinandersetzungen, Aufdecken der Unterschiede, offenes und klares Ansprechen was ist, das sind die eigentlichen Schmierstoffe, um ein Team leistungsfähig zu entwickeln. Vorsichtigkeit, Zurückhaltung oder Umgehen der spannungsgeladenen Situationen sind der klassische Sand im Getriebe.


Zielgruppe


Teams oder Arbeitsgruppen zusammen mit den Leitern


Zielsetzung


Im Team die Selbstreflexionsfähigkeit und die Fähigkeit daraus eigenverantwortlich konstruktive Veränderungen abzuleiten und umzusetzen zu erhöhen.


Vorgehen


Teamentwicklung ist ein Prozess, der so lange anhält, wie das Team existiert. Teamentwicklung im Sinne der externen Begleitung ist ebenfalls ein Prozess, der aber einen definierten Anfang und Ende hat. Es ist eine zeitlich begrenzte Begleitung, um den Reifegrad über die Selbstreflexionskompetenz des Teams dauerhaft zu erhöhen.

Daher beginnt eine Teamentwicklung immer mit der Auftragsklärung, meistens getrennt mit der Leitung und den Mitarbeitern, manchmal sind auch Einzelgespräche mit jedem Teammitglied sinnvoll.

Aus diesen Klärungsphasen heraus wird ein schlüssiges Vorgehensmodell für das Team entwickelt und im optimalen Fall mit dem Team als Ganzes verhandelt:

Geht es um aktuelle Konflikte, muss ein zurückliegendes Ereignis aufgearbeitet werden, kann die Entwicklung eher über die Organisationsstruktur des Teams angegangen werden oder sind es hauptsächlich Beziehungsprobleme, die aufzuarbeiten sind?

Das Symbol und glaubhafte Vorleben der Eigen- und Mitverantwortung über alle Teamentwicklungsphasen hinweg ist von großer Bedeutung.

Ein mindestens erster zweitägiger Workshop ist das zentrale Element der Teamentwicklung. Zweitägig mit gemeinsamer Abendgestaltung an einem anderen Ort als der Arbeitskontext deshalb, um die Nacht bzw. den Schlaf als wichtige Verarbeitungsphase zu nutzen. Eine erfolgreiche Teamentwicklung verläuft selten harmonisch, sie öffnet eher Raum für Auseinandersetzung und fordert emotionale Beteiligung und Betroffenheit heraus. Sie schafft einen erlebbaren Unterschied zur Kommunikation im Alltag.

Mindestens ein bis zwei Treffen im Arbeitskontext sollten nach der zentralen Maßnahme eingeplant werden, damit die neuen Verhaltensmuster in die Praxis hinein stärker verankert werden können.


Inhalte und Methoden


Jedes Team ist verschieden und steht an anderen Phasen der Teamentwicklung. Die Auftragsklärung ist daher der entscheidende Faktor, die Inhalte und das methodische Vorgehen herauszuarbeiten. Feste inhaltliche Themen über die Teamentwicklung an sich sind selten erforderlich. Es geht fast immer um die Gestaltung eines Entwicklungsprozesses. Bewährte Methoden dafür sind zum Beispiel: Systemische Strukturaufstellungen, Mediation, Persönlichkeitsprofile, Dialog, Hypothesenarbeit, Konfrontation, Arbeit mit Metaphern, Anliegenarbeit, Integrations-Interventionen und Zukunftsszenarien.

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