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Evaluation als Transfersicherungsmaßnahme


Klassisch zielt die Evaluation auf die Qualitäts-messung einer Weiterbildungsmaßnahme.

Die Umsetzung von neuem Wissen und Verhaltensoptionen geschieht aber allein in der Praxis. Die Evaluation muss daher hauptsächlich in das Praxisfeld des Teilnehmers hinein wirken. Eine Evaluation ist mit diesem Ansatz eine prozesshafte Transfersicherungsmaßnahme statt eine einmalige Qualitätsmessung. In dem Artikel „Machen statt messen“ in der manager-seminare 4/2005 sind meine Kerngedanken dieses Ansatzes ausführlich dargestellt.


Solch eine Evaluation hat Konsequenzen:


Fragen sollten nicht mehr auf einem Bogen vom Teilnehmer beantwortet werden, sondern in einem Interview mit anderen Arbeitskollegen heraus-gearbeitet werden. 80 % der Fragen sollten sich auf den Kontext des Teilnehmers beziehen nur 20 % auf die Maßnahme selbst. Das Team mit der zuständigen Führungskraft entwickelt eigenverantwortlich die relevanten Fragen. Damit dabei kein „Minimalkurs“ gefahren wird und auch die kritischen Themen angesprochen werden, braucht es bei diesem Prozessschritt einer Moderation.


Zielgruppe


Personalentwickler, Führungskräfte


Zielsetzung


Durch die Evaluation die Effektivität von Weiter-bildungsmaßnahmen steigern.


Ein mögliches Vorgehen


Zu diesem Evaluations-Ansatz habe ich ein schlüssiges Umsetzungskonzept mit allen notwendigen Details und Prozessschritten erarbeitet. Um in einem Unternehmen die Evaluation auf dieses Niveau zu heben, bedarf es in einem ersten Schritt eines Workshops mit Entscheidern. Darin werden noch einmal die wichtigsten Thesen zur „Evaluation als Transfer-sicherungsmaßnahme“ und das daraus abgeleitete Umsetzungskonzept ausführlich dargestellt.

Aufgrund dieses Vorschlages werden Anpassungen vorgenommen, Konsequenzen und erste Schritte für das Unternehmen abgeleitet.

Um die Akzeptanz zu testen und die schlüssige Anpassung an die Kultur des Unternehmens vornehmen zu können, empfiehlt sich ein von mir entwickelter Zirkel-Workshop auf Grund der Ergebnisse des ersten Workshops.

In einer weiteren Arbeitsphase werden die Ergebnisse des Zirkel-Workshops in das Gesamtkonzept einge-arbeitet und in einem Pilotbereich erprobt. Diese Art der Transfer-Evaluation sollte meines Erachtens in das Unternehmen hineinwachsen und nicht schlagartig ausgerollt werden.

Die weiteren Vorgehensschritte werden abhängig von den Ergebnissen weiter festgelegt.


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